Komödie von Alan Ayckbourn
Eigentlich sind Schlafzimmer ja eher private Orte - Orte des Rückzugs, an denen man nur selten Gäste empfängt. Es sei denn, man hat das Pech, Menschen wie Susannah und Trevor zum Bekanntenkreis zu zählen.
Eigentlich sollte es eine schöne Party werden - ausgelassen und stimmungsvoll. So hatten Malcolm und Kate sich das gedacht. Doch das Fest wird zum Desaster, denn Trevor und Susannah sorgen zwar für Stimmung, aber nicht ganz im Sinne der Gastgeber: Ihr Streit sprengt die Party.
Doch das soll nicht der einzige Haushalt gewesen sein, den Trevor und Susannah in dieser Nacht in Mitleidenschaft ziehen. Susannah sucht Trost bei ihren Schwiegereltern Delia und Ernest, während der geknickte Trevor meint, Nick erklären zu müssen, warum er dessen Frau Jane geküsst hat.
Der Abend scheint für alle Paare gelaufen. Werden Trevor und Susannah wieder zueinander finden? Wie gehen Jane und Nick mit der Situation um? Und wie klingt die Nacht bei Malcolm und Kate aus?
Fragen, die die Schlafzimmergäste in dieser turbulenten Komödie mitreißend und dennoch gefühlvoll beantworten.
Regie: Ralf Knapp
Bühnenbild: Gisela Brünker
Darsteller: Katrin Christians, Ingeborg Heydorn, Sonja Mölle, Anita Reblin, Claus Deters, Mathias Hobein, Stefan Lüers, Bernd Panzer
























In einem Pensionszimmer diktiert der Lebemann Hans Karl seiner Sekretärin und Geliebten Evchen eine Annonce in die Feder. Darin sucht der "junge Künstler" einen Sponsor, der für ihn die Summe von 20.000 Mark unter dem Kennwort "H. K. Blödsinn" bereitstellt. Aus dieser Grundidee entspinnt sich eine temporeiche Burleske, in der es um frechen, freizügigen Dialogwitz geht.
"Ein Stück ohne Idee – das wär ’n Stück!" fabuliert der Held im Gespräch mit seinem Kumpel Erfurt, mit dem er das Drama ersinnt, in dem sie gerade spielen. Im Laufe dieser merkwürdigen Posse, die in kühnem Handstreich auch noch ein kabarettistisches Sittengemälde des wilhelminischen Berlin zeichnet, findet der Protagonist in den Ehehafen, wird für eine Mördergage ans Hoftheater engagiert und die Sponsoren rennen ihm die Türe ein. Hans Karl bringt das königliche Spektakel auf den Punkt: "Dazu eine Heirat, die keine wurde, eine Verlobung, die auseinander ging, ein Intendant, der keiner war und dann mal wieder einer war, ein Bettler, der nicht betteln, und ein Komiker, der nicht lachen kann – wie ich daraus kein Stück machen soll, ist mir schleierhaft."
Regie: Rudolf Plent
Darsteller: Annette Ewald, Simone Kling, Karin Schütze,
Oscar Dumon, Klaus Eckner, Bernd Giesecke, Wiegand Haar, Frank Klitzing, Jörg
Peterschewski, Ewald Ravenschlag, Christian Roggenkamp, Jochen Schmidtmeyer



















